50 Cent gegen 0 Cent
An 27 der rund 170 öffentlichen WC-Anlagen Wiens – etwa im Stadtpark, auf der Donauinsel und am Rathausplatz – kostet die Kabine 50 Cent. Das Pissoir daneben ist gratis, de facto nutzbar nur für Männer.
Initiative aus Wien
In Wien kostet die WC-Kabine an vielen öffentlichen Anlagen 50 Cent – das Pissoir daneben ist gratis. Das ist Diskriminierung. Wir klagen dagegen.
Kostenlos, unverbindlich, der Schadenersatz kann gespendet werden.

An 27 der rund 170 öffentlichen WC-Anlagen Wiens – etwa im Stadtpark, auf der Donauinsel und am Rathausplatz – kostet die Kabine 50 Cent. Das Pissoir daneben ist gratis, de facto nutzbar nur für Männer.
Wer nur wegen des Geschlechts zahlt, wird unmittelbar diskriminiert. So steht es in § 2 und § 3 Wiener Antidiskriminierungsgesetz.
Der Mindest-Schadenersatz beträgt 1.000 Euro. Melanie spendet ihren im Erfolgsfall vollständig.
„In Wien kostet Gleichberechtigung für Frauen extra – 50 Cent pro Erleichterung." — Volksanwältin Gaby Schwarz
Das Wiener Antidiskriminierungsgesetz verbietet genau das – und sieht mindestens 1.000 Euro Schadenersatz pro betroffener Person vor.

Wer dahinter steht
Ich bin 27 Jahre alt und war mit Freunden im Stadtpark. Als ich mit einem Freund (männlich) zu den Toiletten ging, musste ich 50 Cent bezahlen – während er einfach Gratis pinkeln konnte. Es geht nicht um die Münze. Es geht darum, wie es sich anfühlt, in einer Situation wie dieser diskriminiert zu werden.
Deshalb klage ich. Sollte ich gewinnen, spende ich einen Betrag an eine Organisation, die sich für Gleichberechtigung einsetzt.
Zwei Minuten, kostenlos, unverbindlich.
Die Klage ist eingebracht, das Verfahren läuft.
Für alle Eingetragenen starten wir das gemeinsame Schlichtungsverfahren.
Ohne Gerichtstermin für dich, ohne deinen Namen in den Medien.
Alleine sind es 50 Cent. Gemeinsam ist es ein Präzedenzfall.
Du hast in Wien 50 Cent fürs WC gezahlt und dich dabei ungerecht behandelt gefühlt? Dann melde dich. Aus einer Klage werden hundert – und aus hundert Klagen wird eine Änderung.
Je mehr Frauen eingetragen sind, wenn das gemeinsame Verfahren startet, desto größer der Druck auf die Stadt.
Melanie spendet ihren Schadenersatz vollständig an eine Frauenorganisation. Sollte es soweit kommen und eine Klage geführt werden und der Schadenersatz zugesprochen werden: Mach es ihr nach – im Formular genügt ein Häkchen.
Von der Kritik der Volksanwaltschaft im August 2025 bis zur Klage im Sommer 2026: alle Berichte in einer Zeitachse, sortiert nach Datum.
Dann trag dich ein. Unverbindlich, kostenlos, zwei Minuten.